unbekannter Kopfhörer der 1930ger Jahre
Just Sound

Einfach ein stylischer Kopfhörer

Nach dem erfolgreichen Upcycling des Kopfhörers der Marke Membra vom Hersteller Konski & Krüger aus Berlin, wollte ich noch einen Schritt weiter gehen:

Prototyp der kommenden Serie

Sie sehen hier einen marken- sowie namenlosen Kopfhörer, den ich auf einer Ersteigerung erwerben konnte.

Die Mischung aus Chrom und Messing hat mich einfach überzeugt, etwas Neues und Schönes zu kreieren!

Im Gegensatz zum Membra Projekt (Nummer: 0006) habe ich mich jetzt für neue Kopfhörerlautsprecher von Monacor entschieden. Es sollten die Monacor SP-39 verbaut werden, denn das sind die einzigen Speaker für Kopfhörer, die von den Spezifikationen passend erschienen.
Hierzu folgt direkt ein Aufruf an alle HIFI-Enthusiasten:
Wenn Sie eine bessere Bestückung kennen, bin ich für Tipps gerne dankbar! Das Innenmaß der alten Kopfhörer ist jedoch auf den Durchmesser von 40 mm beschränkt.

Demontage und Reinigung

Zunächst musste der rund 90 Jahre alte Kopfhörer demontiert werden:

Die Hörmuscheln sind nur eingeklickt. Die beiden Schrauben halten das Innere und sollten
erst entfernt werden, wenn der obere Aufsatz abmontiert ist.
So sieht eine Hörmuschel der 30er Jahre von innen aus.

Reinigung und Politur

Wenn man es mit Produkten und besonders mit technischen Geräten zu tun hat, die fast 100 Jahre alt sind, dann reicht ein einzelner Lappen zur Reinigung bei weitem nicht mehr aus. Folglich habe ich zunächst mit Essigreiniger das Metall gesäubert und mir das Leder mit Schmierseife vorgenommen. Die Polierarbeiten wurden mit Chrimputz, erhältlich aus dem Auto-Zubehör, vorgenommen.

Das Ergebnis können Sie hier anhand der Hörmuscheln sehen.
Links: Vorher – Rechts: Nachher
Hier sehen Sie Hörmuscheln und Haltegabeln.
Wer zuviel Polierarbeit leistet, hat Messingkopfhörer.
Dies ist die Halterung am Bügel.

Nun kann das neue Material verbaut werden:

Hier sind nun die Monacor SP-39 eingesetzt. Diese wurden mit reiner Schafwolle abgedämpft.
Als Kabel kommen Sommercable “The Square” (Made in Germany) zum Einsatz.
Und ebenso wurden natürlich auch Amphenol Stecker verwendet.
Der Übergang vom Stereosignal zu den einzelnen Hörmuscheln wurde diesmal mit farbigem
Schrumpfschlauch vorgenommen. Beim nächsten Mal könnte es dann ein schwarzer Schlauch
werden oder sogar (bei Bestellung) Ihre Wunschfarbe.

Und so sieht dann das Ergebnis aus:

Die Kopfhörer klingen wirklich ausgezeichnet. Die Bestückung, die Kabel, der Stecker und nicht zuletzt die gute heimische Schafwolle sorgen für einen kristallklaren Sound! Ein Kopfhörer Upcycling, was sich wirklich gelohnt hat!

Durch präzise Aufarbeitung konnte ich ein weiteres Modell wieder gebrauchsfertig umbauen.

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